1966 geboren in Langerwehe (bei Aachen)
1986 – 94 // Studium Grafik-Design in Krefeld 
und seit 1988 in Kiel (Muthesius-Kunsthochschule)
1994 bis 2013 // freiberufliche Arbeit als Grafik-Designerin
seit 2013  // Grafik-Designerin am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für
 Ozeanforschung Kiel

2004 // Katalogförderung des Landes Schleswig-Holstein
2008 // Finalistin »ZVAB-Phönix«
2011 // Kunst am Bau: Gemälde für die Gemeinschaftsschule Kappeln
2011 bis 2014 // Atelier im Atelierhaus im Anscharpark Kiel-Wik

seit 2015 Atelier am Südfriedhof in Kiel // Atelierbesuche gern nach vorheriger Absprache

Kontakt: erven(a)ki.tng.de
Telefon (meist AB): 0431-6967092

Ausstellungen (Auswahl)

2001 //  Finanzministerium Schleswig-Holstein, Kiel (mit Elmar Jacob)
2002 // Museum für Kunst und Geschichte, Kaliningrad // 
»Landesschau Schleswig-Holstein«, Neumünster
2003 // »Nord Art 2003«, Büdelsdorf // »Kunst in die Staatskanzlei II«, Kiel 
// Bürgergalerie Neumünster (Einzelausstellung)
2005 // Galerie Kunstraum B, Kiel (mit Dieter Ohlhaver) 
// »Zeichnung«, Brunswiker Pavillon, Kiel
2006 //  Papierfabrik, Neumünster
2007 // Wirtschaftsministerium des Landes SH, Kiel (mit Holger Stöhrmann)  
// Kunsthaus Müllers, Rendsburg (mit Hilmar Habeck) // 
Investitionsbank Schleswig-Holstein, Kiel (mit Susan Walke)
2008 // galerie unartic, Kiel (Einzelausstellung)
2009 // »Kunst in Neumünster«, Alte Holstenbrauerei
2010 // Kunstraum B Exilgalerie, Kiel (Einzelausstellung) // 
Kunstkreis Preetz (mit Giotto Bente) // HSH Nordbank, Hamburg
2011 // Auswahl-Ausstellung des Lucas-Cranach-Preises, Kronach
2012 // Bunker D, Kiel (Einzelausstellung) // BBK Sachsen-Anhalt, Merseburg
2013 // Landesbibliothek, Kiel // Atelierhaus im Anscharpark, Kiel (Einzelausstellung)
2014 // »Anhängsel«, konnektor – Forum für Künste, Hannover
2016 // »We will see«, konnektor – Forum für Künste, Hannover // Landesschau Schleswig-Holstein, Stadtgalerie Kiel

Bilder im Verleih der Stadtbilderei Kiel, im Besitz der
 Investitionsbank Schleswig-Holstein und der HSH Nordbank

Zur Malerei

Meine Gemälde handeln von den unter der Alltagsoberfläche liegenden Empfindungen und Gefühlen und den verschiedenen Rollen, in denen wir uns alle bewegen, der Einsamkeit und Unsicherheit, Erschöpfung, Melancholie, Wut, Ohnmacht und dem Gefühl der Sinnlosigkeit und dem Bewußtsein der Endlichkeit des Lebens.
Mit Bildern kann man die Vielschichtigkeiten und Ambivalenzen dieser, das Leben ja weitgehend bestimmenden Gefühle, adäquater ausdrücken als in gesprochener Sprache, weil das Sehen ja keinem vorgeschriebenen zeitlichen Ablauf unterliegt und sehr Unterschiedliches im direktesten Sinne neben einander stehen gelassen werden kann.
Gleichzeitig ist die Zeichnung oder die nicht naturalistische Malerei eine ganz persönliche Sprache, die nicht unbedingt beim Betrachter so ankommt, wie sie vom Künstler gefühlt worden ist. Das schafft aber auch Freiräume im Kopf des Betrachters, die er mit seinen ganz persönlichen Assoziationen füllen kann. Diese Funktion von Kunst als eine Art »Zauberspiegel« des Lebens zwischen Künstler und Betrachter scheint mir ein sehr wichtiges Kriterium für »gute« Kunst zu sein – in Abgrenzung zu reiner Dekoration auf der einen und rein persönlicher Therapie des Künstlers auf der anderen Seite.